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Der Putzplan – weniger Arbeit, mehr Freizeit

Wenig Zeit mit der Arbeit im Haushalt verbringen und dennoch alles sauber und ordentlich. Dieses Ziel mag für viele utopisch klingen, ist es jedoch keineswegs. Mit einem richtig strukturierten Putzplan kann es so einfach sein.

Jeder hat seine individuelle Lebenssituation. Alleinstehend, mit Kinder, ohne Kinder, berufstätig, in einer Partnerschaft, großes Haus, kleine Wohnung,… Diese Liste könnte man immer weiter füllen. Jeder hat seine individuelle Lebenssituation. Fast jedem gleich ist jedoch die anfallende Hausarbeit. Niemand möchte gerne in einem schmutzigen und chaotischen Haushalt leben. Also muss getan werden was getan werden muss. Saugen, putzen, aufräumen, usw. Und das immer wieder aufs neue.

Eine oft verfolgte Strategie ist der „Putztag“. Der Gedanke dahinter ist klar. An diesem einen Tag wird alles geputzt, gereinigt und aufgeräumt um für den Rest der Woche Ruhe zu haben. Dabei geht jedoch je nach Wohnungs- oder Hausgröße oft der ganze Tag drauf, oder es wird noch nicht mal alles geschafft.

Sehr viel effizienter können die anfallenden Aufgaben jedoch mit einem gut überlegten Putzplan erledigt werden. Den oft bestehen die Haushaltsarbeiten aus vielen kleinen Einzelschritten. Jede für sich betrachtet nimmt gar nicht so viel Zeit in Anspruch.

Darin besteht auch schon der eigentliche Trick. Unterteilen Sie die anfallenden Aufgaben in kleine einzelne Schritte, die schnell nebenbei erledigt sind. Ein kleines Beispiel:

Deponieren Sie in Ihrem Badezimmer einen Abzieher mit Gummilippe. Nach jeder Dusche ziehen Sie damit mal eben das Wasser von der Glasabtrennung ab. So sieht Ihre Duschabtrennung immer sauber aus ohne lästige Kalkflecken.

Das ersetzt natürlich nicht eine gründliche Reinigung in regelmäßigen Abständen. Jedoch sind Sie mit dieser dann auch schneller fertig, da nicht so viele Flecken entfernt werden müssen.

Wie erstelle ich einen Putzplan?

Wie im oben genannten Beispiel können viele der Aufgaben einfach so nebenbei erledigt werden. Gerade wenn mehrere Personen im Haushalt leben, ist es jedoch sinnvoll auch solche Dinge für alle aufzuschreiben. Zumindest für den Anfang, denn Sie werden feststellen, dass vieles irgendwann in Fleisch und Blut übergeht und wie von alleine funktioniert.

Zunächst einmal sollten Sie die Aufgaben einteilen in:

Tagesroutinen

Zu täglichen Aufgaben kann das oben beschriebene Beispiel der Dusche gehören. Ebenso jedoch auch ander Dinge wie lüften nach dem Aufstehen. Bevor man zum Frühstückstisch geht mal eben das Fenster öffnen. Nach dem Frühstück den gebrauchten Teller direkt in die Spülmaschine stellen, und die Reste in den Müll. Beim Verlassen des Hauses schnell den Müll mitgenommen. In der Regel liegt dieser Gang ja auf dem selben Weg. Ich bin sicher, dass Ihnen jetzt spontan noch viele solcher kleinen Dinge einfallen.

Wochenroutinen

Nehmen Sie sich auch hier immer nur einzelne Abschnitte Ihrer Wohnung oder Teilaufgaben vor. Das könnte zum Beispiel die gründliche Reinigung des Badezimmers oder der Küche sein. In diesen beiden Räumen entsteht in der Regel der meiste Schmutz. Sie werden feststellen, dass Sie bei funktionierenden Tagesroutinen sehr viel schneller damit fertig werden. Je nachdem wieviel Zeit pro Tag Sie haben, können mehrere dieser Teilaufgaben an einem Tag erledigt, oder auf mehrere Tage verteilt werden.

Monatsroutinen

Zu den Aufgaben, die im Monatlichen Rhythmus erledigt werden können gehört zum Beispiel das Fensterputzen. Eine von vielen sehr ungeliebte Aufgabe, denn je nach Jahreszeit und Wetterlage sehen sie schnell wieder schmutzig aus. Auch das saugen hinter der Couch oder unter schwer zugänglichen Schränken ist nicht jede Woche erforderlich. Wenn solche Dinge jedoch regelmäßig erledigt werden, gibt Ihnen das ein gutes Gefühl.

Fazit: Der Putzplan spart Zeit

Wie der Putzplan im eigenen Haushalt aussieht ist sehr unterschiedlich. Leben mehrere Personen im Haushalt oder ist man alleine. Hat man eine überschaubare Wohnung oder ein großes Haus in Schuss zu halten. Entscheidend ist in jedem Fall die Einteilung in einzelne kleine Aufgaben. So gehen die einzelnen Arbeiten leichter und schneller von der Hand, und man hat nicht das Gefühl ständig nur am putzen zu sein.

©pixabay annca


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